Moorlandschaft

Wieso gibt es im Ammergau so viele Moore? Einerseits liegt das an den Eiszeiten, die hier verlandete Seen und durch die Grundmoränen ein vielfältiges Kleinrelief mit kleinräumig sich ändernden Wasserverhältnissen hinterlassen haben, wodurch sich  sich vielfältig miteinander vernetzte Nieder-, Zwischen- und Hochmoorkomplexe bilden konnten. Andererseits ist hier die Landwirtschaft noch sehr kleinstrukturiert und vielfach in Genossenschaften organisiert – eine Nutzungsintensivierung mit Entwässerung der Moore fand nur selten statt.

Entstehung eines Moores

Jedes Moor ist anfangs ein Niedermoor und beginnt damit, dass ein See verlandet. Der allmählich trockenfallende Flachwasserbereich wird von Schilf erobert. Steht das Wasser höher, so können sich auch Schwingrasen ausbilden, die vom Ufer her auf die Wasserfläche vorrücken.

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Ettaler Weidmoos

Das Ettaler Weidmoos liegt zwischen Oberammergau, Ettaler Mühle und den kleinen Ammerquellen.

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Pulvermoos

Zusammen mit dem Ettaler Weidmoos ist das Pulvermoos eines der artenreichsten und größten Flachmoorkomplexe Bayerns.

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Kochelfilz

Eine Kleinlandschaft von ganz eigenständigem Charakter zeigt das Bergsturzgebiet „Im Kochel“ südlich von Altenau.

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Bergkiefern-Hochmoore

Die Moose und Filze im Ammertal und seiner Nachbarschaft verdankt der Naturpark Ammergauer Alpen der letzten Eiszeit, die vor etwa 10.000 Jahren zu Ende ging.

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Soier See

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Soier See liegt direkt in Bad Bayersoien auf einer Höhe von etwa 810 Metern. Der Soier See gilt als einer der wärmsten Badeseen Südbayerns.

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