Wiesenlandschaft

Die durch Hanggräben zerschnittenen Flyschabhänge des Aufacker-Hörnle-Massivs und der Unterammergauer Vorberge sind weit hinauf mit basenreichen, großflächig gebuckelten Jungmoränen und Fließerden überdeckt. Hier hat sich die neben den Mittenwalder Buckelwiesen größte, noch betriebene Berg- und Wiesmahdlandschaft Bayerns und Deutschlands entwickelt, in der Kalkmagerrasen, bodensaure Magerrasen und Hangquellmoore oft unmerklich ineinander übergehen. Neben den Blühaspekten der Wiesen beeindrucken ausgedehnte Parklandschaften mit zahlreichen Solitärbäumen sowie Laubwaldzeilen in den Hagen und Gräben.

Wiesmahd

Die Ammergauer Wiesmahdhänge am Unterhang von Aufacker und Hörnle sind neben den Mittenwalder Buckelwiesen das wichtigste südbayerische Erhaltungszentrum für historisch geprägte Extensiv- und Magerwiesen.

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Landschafts- und Biotoppflege

Landschafts- und Biotoppflege hat im Naturpark daher eine jahrzehntelange Tradition.

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Streuwiesen

Der größte Teil der Niedermoore wird seit alters her, z. T. auch noch heute, als Streuwiese genutzt. Der Naturpark ist Teil eines des wichtigsten Erhaltungsgebietes Mitteleuropas für die historische Streunutzung, das auch das Murnauer Moos, die Söcheringer und Staffelseemoore einschließt.

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Almen

Im Gebiet des Naturparks gibt es 46 Almen, die Hälfte davon wird heute noch genutzt. Die regionale Almwirtschaft unterscheidet sich von den meisten oberbayerischen Almen durch das Vorherrschen genossenschaftlich organisierter Weideformen. Die einzelnen Weidebezirke können mitunter große Dimensionen erreichen wie die Wald-Alm mit 950 ha.

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