© Naturpark Ammergauer Alpen e.V., Foto: Klaus Pukall

Trollblume

Trollblume

© Naturpark Ammergauer Alpen e.V., Foto: Klaus Pukall

Die Pflanze erhielt den Namen Trollblume und den Gattungsnamen Trollius auf Grund ihrer kugeligen Blüten. Im lateinischen bedeutet das Wort trulleus rundes Gefäß. Der Name der Trollblume leitet sich von dem althochdeutschen Wort „troll" ab, was kugelrund bedeutet. Mit den kleinen gleichnamigen Wichten hat sie also nichts zu tun. Vielerorts nennt man sie auch einfach Butterblume.

Zwischen Mai und Juli findet man die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Einige Insekten, die in die geschlossenen Blütenblätter eindringen können, legen ihre Eier in die schützenden gelben Höhlen und lassen ihre Nachkommen in den Blüten heranwachsen. Wenn keine Insekten zur Bestäubung der Trollblume kommen, kann sich die Trollblume auch selbst bestäuben. Rinder und Schafe dagegen meiden die Trollblume, da sie schwach giftig ist. So kann sie sich in ihrem idealen Lebensraum, auf feuchten Bergwiesen ohne Fraßfeinde ausbreiten. Im Flachland und auf trockenen Böden kommt sie dagegen nur selten zum Vorschein.

Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt.

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