Wald mit vielen Aufgaben

Waldfunktionen

Schutzfunktion:

Der alpine Schutzwald soll in erster Linie Menschen und Infrastruktureinrichtungen in den Alpen vor den Naturgefahren des Gebirges schützen. Der Wald senkt die Gefahr von Lawinen, Erosion, Muren und Hangrutschungen. Außerdem wirkt er verzögernd auf den Wasserabfluss und die Schneeschmelze im Frühjahr, wodurch die Gefahr von Hochwasser verringert wird.

Nutzfunktion:

Der Wald liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz und bietet vielen Einheimischen einen Arbeitsplatz. Da die Vegetationszeit in den Hochlagenwäldern der Alpen oft nur drei bis vier Monate andauert, sind die Zuwachsraten gering und die Jahrringe entsprechend eng. Dies verleiht dem Gebirgsholz die besonderen Eigenschaften, dass es bei wechselnder Luftfeuchte geringer schwindet und sehr widerstandsfähig ist. Die Holzernte wird durch steile Hänge, Blocküberlagerung und eine geringe Wegedichte erschwert.

Erholungsfunktion:

Die weitläufigen Bergwälder üben auf Einheimische sowie auf Urlaubsgäste mit ihren vielfältigen Erholungs- und Sportmöglichkeiten eine besondere Anziehungskraft aus. Neben typischen Aktivitäten wie Wandern, Mountainbiken, Skitourengehen und Schneeschuhwandern sind in den naturnah bewirtschafteten Wäldern auch Entspannung und Naturerlebnis zentrale Punkte für die Erholungssuchenden. 

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