© Ammergauer Alpen GmbH, Florian Leischer

Landschafts- und Biotoppflege

Handarbeit für die Artenvielfalt

Nach dem Verlust von vielen ökologisch hochwertigen Magerwiesen wurde 1985 von der Gemeinde Oberammergau auf Initiative der Bund Naturschutz-Ortsgruppe ein Wiesmahd-Pflegeprogramm aufgestellt. Mähbare Weideflächen der unteren Hanglagen wurden dabei wieder in Wiesmahd, nicht mehr mähbare, brachgefallene Hochlagen dagegen vorrangig in ökologisch ausgerichtete Extensivweiden umgewandelt.

Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung in den 90er Jahren geht der Anteil landwirtschaftlich genutzter Extensiv- und Biotopflächen auch in den letzten Jahren deutlich zurück. Der Negativtrend korreliert mit einer alarmierenden, innerhalb des südbayerischen Berggebietes weit überdurchschnittlichen Abnahme landwirtschaftlicher Betriebe.

Die Wiesmahd-Hänge sind heute als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet geschützt. Ziel aller Bemühungen ist es, weiterhin eine Bewirtschaftung der Flächen sicherzustellen, um den einzigartigen Offenlandbiotopkomplex, der vom Pulvermoos im Tal bis hoch an die Talhänge führt, zu erhalten.

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