Ende Mai fand im Rahmen der Ausbildung zu KlimaPädagogen das fachspezifische Modul „Landwirtschaft“ im Naturpark Ammergauer Alpen statt. Drei Tage lang setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensiv mit dem komplexen Zusammenspiel von Boden, Klima und landwirtschaftlicher Flächenbewirtschaftung auseinander und entwickelten dabei eigene Forschungsprojekte.
Neben dem selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten standen die Themen Phänologie und Bodenkunde im Fokus. Dabei wurde insbesondere auf die Auswirkungen des Klimawandels auf natürliche Prozesse und landwirtschaftliche Nutzung eingegangen. Ein Besuch auf einem Demeter-Bauernhof ergänzte die theoretischen Inhalte durch praxisnahe Einblicke in eine nachhaltige Landwirtschaft.
Bei bestem Sommerwetter arbeiteten die Teilnehmenden rund um die Klimawiese bei Altenau nach einer fachlichen Einführung eigene Forschungshypothesen aus und überprüften diese mithilfe verschiedener Messinstrumente direkt im Gelände. Die Ergebnisse wurden anschließend am Lagerfeuer präsentiert und gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Region diskutiert.
Die vertiefende Ausbildungsphase baut auf dem Grundlagenmodul der KlimaPädagogenausbildung auf und vermittelt den angehenden KlimaPädagoginnen und KlimaPädagogen spezifisches Fachwissen zu unterschiedlichen Themenfeldern. Das Modul „Landwirtschaft“ ist eines von insgesamt sechs Wahlmodulen. Für die Zertifizierung müssen drei dieser Module erfolgreich absolviert werden. Zur Auswahl stehen außerdem die Themen „Flüsse und Seen“, „Bergwald“, „Mensch und Siedlung“, „Moore“ sowie „Hochgebirge“. Den Abschluss der Ausbildung bildet ein Zertifizierungstag, an dem die Teilnehmenden selbst entwickelte Bildungsangebote präsentieren.
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