Die Ammergauer Wiesmahdhänge sind, neben den Mittenwalder Buckelwiesen, das wichtigste südbayerische Erhaltungszentrum für historisch geprägte Extensiv- und Magerwiesen.
Allein im Wiesmahdkomplex „Reiche Wiesen“ geben sich 240 Gefäßpflanzenarten und 18, also ein Drittel, aller Heuschreckenarten des Landkreises ein Stelldichein.
Die Wiesmahdhänge dienten über Jahrhunderte der Futterversorgung der Kühe über den Winter. Die Talflächen des Ammergaus sind durch großflächige Moorflächen geprägt, die Bauern mussten also zur Futtergewinnung auf die steilen Taleinhänge ausweichen. Heutzutage haben die Wiesmahdflächen ihre wirtschaftliche Bedeutung weitgehend verloren, die Mahd der steilen Hänge ist arbeitsintensiv und unrentabel. Durch Entnahme der aufkommenden Bäume versucht das Team Ammertal einen wichtigen Beitrag zum Erhalt artenreicher Kulturlandschaften zu leisten.
Am Einsatztag hatten wir frühlingshafte Temperaturen und ca. 20 freiwillige Helfer, die Erlen und kleine Fichten schwendeten, Heu rechten und aufschichteten.







